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Verbundprojekte

Aktuelle Verbundprojekte

Helden - Heroisierungen - Heroismen. Transformationen und Konjunkturen von der Antike bis zur Moderne

Der SFB 948 wird ab dem 1. Juli 2012 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für eine Laufzeit von vier Jahren gefördert. Mehr Informationen können Sie auf der SFB Internetseite erhalten.

 

Teilprojekt A3:

Hagiographik als Heroisierung. Transformationen und Synkretismen im französischen, englischen und französischen Frühmittelalter

Bearbeiter: Jeremy Winandy

Leitung:

  • Prof. Dr. Birgit Studt / Prof. Dr. Andreas Bihrer (Kiel)
  • Prof. Dr. Felix Heinzer (Seminar für Mittellateinische Philologie)

 

Weitere Informationen über das Teilprojekt A3 erhalten Sie auf der Internetseite des SFB

 

Teilprojekt C1:

Zwischen Fürstendienst und ritterlicher Selbstbehauptung.Heroismus als adlige Gruppenkultur im deutschen
und französischen Spätmittelalter

Leitung:

  • Prof. Dr. Birgit Studt

 

Weitere Informationen über das Teilprojekt C1 erhalten Sie auf der Internetseite des SFB

Teilprojekt D2:

Ritter, Herrscher, Helden. Heroische Deutungsmodelle kriegführender Eliten im europäischen Hochmittelalter

Bearbeiter: Thomas Nitschke

Leitung:

  • Prof. Dr. Jürgen Dendorfer
  • Prof. Dr. Birgit Studt

 

Weitere Informationen über das Teilprojekt D2 erhalten Sie auf der Internetseite des SFB

 

Abgeschlossene Verbundprojekte

Heroismus als adlige Gruppenkultur im Spätmittelalter

Leitung:

  • Birgit Studt


Das Projekt fragt nach den Funktionen des Heroischen für die Identitätsbildung des spätmittelalterlichen niederen Adels, der sich unter dem Druck fürstlichen Herrschaftsintensivierung und Monopolisierung sich im Spannungsfeld von pragmatischer fürstlicher Politik und des Heerwesens einerseits und der ungebrochenen ritterlich-höfischen Kultur der Adelswelt andererseits zu behaupten suchte.
Nur im Vordergrund geht es dabei um den einzelnen ritterlichen Helden, der sich durch die Inszenierung eines virtuosen Lebensstils etwa durch unablässiges Streben nach individuellem Erfolg im Turnier sich seiner elitären Position zu versichern suchte. Dahinter steht vielmehr die heroische Selbstinszenierung einer gesamten Gruppe, die sich durch die Verständigung auf gemeinsame heroische Vorbilder und Taten eine Gemeinschaftstradition stiftete. Untersucht werden sollen die Strategien zur Schaffung eines gemeinsamen heroischen Verhaltensreservoires und Identifikationskonzepts, das für die Angehörigen dieser Gruppe verbindlich war.